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Josefa Metz


 

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Aus: So viele Tage wie das Jahr hat. Gedichte für Kinder und Kenner, gesammelt herausgegeben von James Krüss, Illustrationen und Gestaltung von Eberhard Binder-Staßfurt. – München: Bertelsmann 1959

 

Krüss nimmt noch ein zweites Gedicht (Wettschlafen) auf, gibt im Verzeichnis der Dichter nur an: "Lebte in Bielefeld" und nennt keine Quelle. 1989 erscheint eine Neuauflage mit Illustrationen von Eberhard und Elfriede Binder.

 

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Erst in die überarbeitete Neuauflage der Wundertüte von 2005 (hrsg. Heinz-Jürgen und Ursula Kliewer) wird das Gedicht aufgenommen; im bio-bibliographischen Anhang werden die Lebensdaten von Josefa Metz mitgeteilt, 1871 – 1943 und es wird vermerkt, dass der Text aus dem Band Neue Gedichte (1912) stammt, dort aber den Titel Kulant trägt. Seit 2004 lässt sich leicht der ursprüngliche Text nachlesen, der erheblich von der Krüss-Fassung abweicht. Es lässt sich nicht feststellen, ob die Änderungen (auch in Wettschlafen) von Krüss stammen oder ob er eine andere Quelle benutzt hat. (vg. Dichterin der Kinderseele Josefa Metz Lesebuch. Zusammengestellt und mit einem Nachwort versehen von Michael Vogt.- Bielefeld: Aisthesis, Seite 103). Wichtiger als die abweichende Fassung sind die biographischen Details, die Vogt mitteilt: Josefa Metz ist 1941 nach Theresienstadt deportiert worden und dort 1943 umgekommen. Vgl. Rezensionen. Unter dem Titel Die Kinder und ich hat der Aisthesis Verlag 2004 ein Hörbuch mit Gedichten und Geschichten veröffentlicht.

 

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